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High School Jahr mit G8 oder „Turbo-Abitur“?
Bremen, 08. Mai 2009. Die Entscheidung, ob eine Schülerin oder Schüler das Abitur nach zwölf oder 13 Schuljahren ablegt, ist in der Regel gefallen, wenn die Frage eines Auslandsschuljahres, etwa in den USA, ansteht. „Turbo-Abiturienten“ müssen aber nicht auf diese wichtige Erfahrung verzichten. Die aktuelle Situation ist eine gewisse Ratlosigkeit bei Eltern und Lehrern.





Bremen, 08. Mai 2009. Die Entscheidung, ob eine Schülerin oder Schüler das Abitur nach zwölf oder 13 Schuljahren ablegt, ist in der Regel gefallen, wenn die Frage eines Auslandsschuljahres, etwa in den USA, ansteht. „Turbo-Abiturienten“ müssen aber nicht auf diese wichtige Erfahrung verzichten. Die aktuelle Situation ist eine gewisse Ratlosigkeit bei Eltern und Lehrern.

In der knapp bemessenen Zeit ab Klasse zehn bis zum Abitur, könnte ein Auslandsschuljahr bedeuten, dass ein Jahr wiederholt werden müsste. Andererseits sind die jungen Erwachsenen, die ihr Abitur auf kürzestem Weg mit 18 Jahren in der Tasche haben, für die Aufnahme eines Studium in einer fremden Stadt noch relativ jung. So kann das für manche als „verlorenes Jahr“ bei der Schulzeit ein „gewonnenes“ für persönliche Erfahrungen auf dem Weg ins Leben sein. „Turbo-Abiturienten“ reisen heute oft in Klasse neun ein Jahr ins Ausland, Gesamtschüler meist in Klasse zehn.

Wer verpasst hat sich für ein Schuljahr oder Halbjahr im Ausland ab August oder September 2009 anzumelden, aber nicht auf einen Auslandsaufenthalt verzichten möchte, kann ab Januar 2010 ein Halbjahr im Ausland absolvieren. Die Bewerbungen sollten jetzt erfolgen, denn die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Zum Beispiel hat admundi Language Services, Bremen, noch Plätze zur Verfügung. Neil van Siclen, Educational Consultant mit langjähriger Erfahrung in solchen Programmen, rät allen, die sich einen der Plätze sichern möchten, sich zügig zu informieren und anzumelden. „Wie lange die Plätze noch verfügbar bleiben, kann ich nicht sagen. Deswegen ist eine schelle Entscheidungsfindung ratsam.“

Die USA sind der „Klassiker“ und das Geburtsland des Schulaufenthaltes im Ausland. Es gibt jedoch eine Vielzahl an Alternativen in Europa, Afrika, Nord- und Südamerika, Asien und Ozeanien. Ein solches Jahr ist die beste Gelegenheit für die 14- bis 18-jährigen Land und Leute kennen zu lernen. In den meisten Programmen besuchen die Teilnehmer eine staatliche Schule und leben in einer sorgfältig ausgesuchten Gastfamilie. Die Region des jeweiligen Landes in der die Austauschschüler ihre Gastfamilie finden, ist dabei nicht ausschlaggebend für den Erfolg des Aufenthaltes. Interessierte sollten einige Voraussetzungen mitbringen. Zunächst benötigen sie in besonderem Maße die Bereitschaft, sich unvoreingenommen auf die neue Kultur und andere Lebensumständen vor Ort einzulassen und damit grundlegende Änderungen in ihrem Alltag zu akzeptieren. Um Kontakte zu knüpfen und neue Freundschaften zu schließen, müssen sie auch offen und aktiv sein. Das fordert von den Schülern im Ausland sehr viel Toleranz, das heißt die Fähigkeit neue Verhaltensweise zu akzeptieren und mit ihnen respektvoll umzugehen. Gerade diese Erfahrung ist für die Entwicklung junger Menschen von großer Bedeutung.








 


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